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Elektronikbasteln


Elektronikbasteln oder Hobby-Elektronik ist ein Hobby, welches auch heute noch ausgeführt wird. Ein Elektronikbastler oder Hobbyelektroniker beschäftigt sich mit dem Aufbauen von elektronischen Schaltungen oder auch ganzen Geräten. Er baut fertige Schaltungen aus Büchern oder Zeitschriften auf, experimentiert mit ihnen oder verändert diese. Dazu gehört auch die Fehlersuche in Form von Messen, der Umgang mit dem Lötkolben, handwerkliches Geschick sowie theoretisches Wissen über elektronische Grundlagen und Schaltungstechniken. Wer Hobbyelektroniker werden möchte, muß sich dieses erst einmal aneignen!


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Eine selbst aufgebaute Schaltung auf einer Streifenplatine


Das Hobby kann ganz verschieden ausgeführt werden oder entwickelt sein. Als Anfänger lernt man die elektronischen Grundlagen kennen und baut einfache Schaltungen auf oder greift auf elektronische Experimentierkästen zurück. Der fortgeschrittene Hobbyelektroniker dagegen hat oft einen gut ausgestatteten Arbeitsplatz mit Multimeter, Oszilloskop, Funktionsgenerator, Frequenzzähler, Lötstation und Netzteil. Er kann in der Regel elektronische Geräte wie z. B. Verstärker, Radios usw. selbst reparieren. Und so mancher erfahrener Hobbyelektroniker entwickelt auch selber die ein oder andere Schaltung.


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Der fortgeschrittene Hobbyelektroniker kommt ohne Oszilloskop nicht mehr aus


Sehr wichtig für jeden: Der richtige Umgang mit der Netzspannung. Das ist sehr ernst, denn die direkte Berührung mit der 230 V Netzspannung kann tödlich sein!



Kurze Geschichte des Bastelns

Das Elektronikbasteln ist eine Weiterentwicklung des Radiobastelns. Die einfachen Detektorempfänger aus Großvaters Zeiten sind ein Beispiel dafür. Damals wurden für die Verstärkung von Signalen noch Röhren benutzt. Später in den 50er Jahren kam der Transistor und löste die Röhren langsam ab. Der Transistor wurde schließlich der König unter den elektronischen Bauteilen. Transistorschaltungen gibt es heute wie Sand am Meer.

In den 80er Jahren kamen dann langsam die Heimcomputer auf. Das Hobby Elektronikbasteln ging zurück, da sich immer mehr für die Computer als für den Lötkolben interessierten. In den 90er Jahren wurde dann der PC (Personal Computer) der Herrscher. Die Geräte wurden immer leistungsfähiger und auch die Software dazu, für die auf dem Markt sehr dicke Bücher erschienen. Viele bauten sich ihren PC bald selbst aus einzelnen Komponenten zusammen, was auch gar nicht schwer ist, da die meisten Teile nur zusammengesteckt werden. Der Lötkolben hatte am PC nichts mehr zu suchen. Ist ein Modul kaputt, wird es einfach herausgenommen und erneuert. Auch bei mir gingen die Interessen Ende der 80er Jahre immer mehr in Richtung Computer. In den 90er Jahren folgte der erste PC, der immer weiter aufgerüstet wurde. Computerzeitschriften, Softwarebücher und das Arbeiten mit den Programmen beherrschten immer mehr die Freizeit.

Heute gibt es viele günstige Komplettangebote für PC's, so daß auch der Selbstbau aus einzelnen Komponenten abgenommen hat. Und was ist aus der Hobby-Elektronik geworden? Trotz des ganzen Computerbooms ist Basteln auch heute noch nicht out geworden. Mehr dazu hier.


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