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Der eigene Arbeitsplatz


Wer es kann, sollte sich unbedingt einen festen Arbeitsplatz einrichten, wo alle Werkzeuge, Bauteile und Geräte ihren festen Platz bekommen. Das kann z. B. ein Schreibtisch sein oder eine größere Arbeitsplatte in einem Hobbyraum, der dazu ausreichend Platz bietet! Auch wer nur gelegentlich mal was macht, ist mit einem festen Arbeitstisch wesentlich besser bedient, da es immer recht viel Zeit und Nerven kostet, jedemal alles aus einem Schrank oder Regal herauskramen zu müssen.



Die Grundeinrichtung

Empfehlenswert ist eine helle Arbeitsplatte auf der man die Bauteile gut sehen kann. Zur Aufbewahrung von Bauteilen sind besonders Schränke mit Schubfächern geeignet. Größere Teile lassen sich gut in stapelbaren Kunststoffboxen aus dem Baumarkt lagern. Werkzeuge lassen sich hervorragend in Schubladen aufheben. Die wichtigsten können auch einen festen Platz, z. B. an der Wand über der Arbeitsplatte bekommen, so das sie immer schnell griffsbereit sind!


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Der ehemalige Basteltisch des Autors im September 2006 zeigt,
wie ein kleiner Hobbyarbeitsplatz aussehen kann


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So sieht der heutige Basteltisch des Autors aus


Eine ausreichende Beleuchtung ist genauso wichtig wie eine gute Steckdosenleiste mit Schalter. Als Beleuchtung sollte man immer Leuchtstofflampen oder Kompaktleuchtstofflampen vorziehen. Sie haben bei hoher Lichtausbeute einen geringen Stromverbrauch und man kann zumindest bei Leuchtstoffröhren durch den Kauf anderer Röhren auch die Lichtfarbe beeinflussen. Bei Kompaktleuchtstofflampen, auch Energiesparlampen genannt, sollte man auf eine warme Lichtfarbe achten! Viele billige Produkte erzeugen meist ein unangenehm kaltes Licht. Hier lohnt es sich immer, ein paar Euro mehr auszugeben!


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Schubfächer sind für die Aufbewahrung von Kleinteilen bestens geeignet


Weiterhin gibt es auch Schreibtischleuchten zum Klemmen oder Schrauben, die speziell für Energiesparlampen vorgesehen sind. So gibt es keine von den Lampen herausschauenden Glaskolben mehr, wie es bei gewöhnlichen Schreibtischleuchten oft der Fall ist! Das Bild weiter oben zeigt über dem Arbeitsplatz des Autors eine solche Lampe, in die allerdings eine sogenannte Dulux mit 9 oder 11 Watt hinein gehört (Sockel G23). Das Vorschaltgerät befindet sich hier nicht, wie bei herkömmlichen Energiesparlampen, im Sockel der Lampe, sondern im Stecker und ist auch nicht elektronisch sondern konventionell (Drosselspule). Es gibt solche Klemmleuchten aber auch für herkömmliche Energiesparlampen mit einer Standard E27-Fassung wie sie das Bild unten zeigt.


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Kompaktleuchtstofflampen oder Energiesparlampen
sind für die Beleuchtung gut geeignet, da sie bei geringem Stromverbrauch
eine hohe Lichtausbeute haben


Weiterhin empfielt es sich unbedingt einen RCD (Fehlerstromschutzschalter) zu benutzen! Dieser kann z. B. von einem Elektriker fest in der Verteilung (Sicherungskasten) installiert werden, sofern es sich um eine dreiadrige Installation handelt. Ansonsten gibt es auch RCD's als Zwischenstecker oder Steckdosenleisten mit eingebautem RCD. Letztere lassen sich auch in einer zweiadrigen Installation (ohne Schutzleiter) einsetzen, da hier der Nulleiter (PEN) in der Steckdose in Neutralleiter und Schutzleiter aufgetrennt und die Installation ab der Steckdose daher dreiadrig ist.


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RCD als Zwischenstecker (sogenannter DI)


Die Verwendung eines RCD's als Zwischenstecker für die Steckdosen am Basteltisch hat einen Vorteil: Man sitzt im Fehlerfalle nicht gleich im Dunkeln und kann den Schutzschalter sofort wieder einschalten! Andernfalls müßte man sich im Dunkeln bis zum Sicherungskasten tasten, was nicht ungefährlich und aufwendig ist. Im Falle eines Kurzschlusses hat man aber doch dieses Problem, daher gehört an den Arbeitsplatz auf jeden Fall eine funktionsfähige Taschenlampe, die immer griffsbereit ist!

Auch sich mit der Zeit ansammelnde Bdienungsanleitungen, Schaltbilder, Datenblätter und sonstige Unterlagen sollten in jedem Fall vernünftig aufbewahrt werden, am besten in verschiedenen Ordnern.


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Ordner für Bedienungsanleitungen, Datenblätter usw.


Bitte beachten Sie die Hinweise zur Seite!

© Copyright: 2005-2014 Mario Lehwald
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