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Steckboards


Oft möchte man eine Schaltung erstmal nur zum Testen aufbauen oder mit dieser etwas experimentieren. In diesem Fall ist es nicht empfehlenswert, die Schaltung gleich auf eine Platine zu löten. Bei Änderungen müssen Bauteile wieder mühsam ausgelötet werden oder es ist kein Platz auf der Platine für Erweiterungen, und alles muß danach nochmal auf einer größeren Platine aufgebaut werden.

Für Versuche und zum Experimentieren gibt es eine viel bessere Möglichkeit - nämlich sogenannte Steckboards. Die Bauteile werden einfach in kleine Pins gesteckt und man kommt ohne Löten aus. Dadurch behalten die Bauteile ihre ursprüngliche Form, z. B. die Länge ihrer Anschlußdrähte.



Standard-Steckboard

Im Winter 2006 habe ich mir ein Standard-Steckboard zugelegt, welches man bei den großen Elektronikversandhäusern bestellen kann. Diese Steckboards gibt es aber auch noch größer. Wenn ich demnächst mal eine Schaltung zum Experimentieren habe, werde ich sie zuerst auf dem Steckboard aufbauen. Zuerst habe ich mir die Pinbelegungen genauer angesehen.


steckboard1.jpg

Das Standard-Steckboard


Dreht man das Steckboard so, daß die Zahlen richtig herum liegen, sieht man mittig zwei unterteilte Pinflächen mit je 5 Pins in der Horizontalen. Die horizontalen Pinreihen sind durchnumeriert, die vertikalen Pins haben Buchstaben. Alle 5 Pins einer horizontalen Reihe, z. B. der Nummer 2, haben elektrischen Kontakt miteinander.

Links und rechts sieht man zwei Pinreihen mit den Bezeichnungen "+" und "-". Diese sind zur Stromversorgung der Schaltung gedacht. Hier haben alle Pins der Reihe "+" elektrischen Kontakt, und genauso alle Pins der Reihe "-". Für die rechte Seite gilt das genauso. Die folgende Zeichnung zeigt, welche Pins miteinander elektrisch verbunden sind:


steckboard1.gif

Das Standard-Steckboard
Die Pins die mit einer grauen Linie verbunden sind, haben elektrischen Kontakt miteinander!


Natürlich gibt es auch andere Steckboards wie das hier gezeigte, wo die Belegungen der Pins entsprechend anders sein können! Daher sollte man sich zuerst immer die Bedienungsanleitung ansehen und probeweise mit dem Multimeter im Ohmbereich prüfen, welche Pins elektrischen Kontakt miteinander haben!

Die Brücken, die man oft braucht, kann man ebenfalls beim Elektronikversand kaufen. Wer noch alte Telefonleitung rumliegen hat, kann aber auch die steifen dünnen Drähte aus dieser sehr gut dazu verwenden! Auch Klingeldraht eignet sich gut. Am besten schneidet man sich gleich einen ganzen Satz Drähte mit verschiedenen Längen zurecht. Mit den gekauften Brücken sieht es andererseits sauberer aus, weil diese flach auf dem Steckboard aufliegen. Allerdings kosten diese auch etwas, besonders wenn man größere Mengen davon braucht.

Man kann diese Steckboards weiterhin auch kombinieren, d. h. ein weiteres an einer Seite anklicken und erhält so ein größeres.


Bitte beachten Sie die Hinweise zur Seite!

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