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Modulationen


Das Nutzsignal z. B. die Sprache kann über Funk nicht direkt übertragen werden, sondern muß in einen höheren Frequenzbereich verschoben werden. Im Falle des CB-Funks in den Frequenzbereich des 11-Meter Bandes, der bei 27 MHz liegt. Man braucht zunächst einmal eine unmodulierte Trägerfrequenz, auf die das Nutzsignal dann aufmoduliert wird.



Amplituden-Modulation (AM)

Bei der Amplitudenmodulation wird ein Trägerfrequenzsignal im Hochfrequenzbereich im 11 Meter Band ausgestrahlt. Dieses wird vom Nutzsignal, z. B. der Sprache moduliert, und zwar so, daß die Amplitude des Trägersignals im Takt der Sprache größer und kleiner wird. Die Ampltude des Trägersignals wird größer, wenn das Nutzsignal lauter wird.


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Unmodulierte Trägerfrequenz



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Amplitudenmodulation
Das Nutzsignal ((blaue Sinuskurve) wird auf die Trägerfrequenz so aufmoduliert,
daß sich seine Amplitude verändert.


Bei AM tritt nur ein geringes Modulationsrauschen auf, weshalb man auch schwache Sender noch gut hören kann. Allerdings sind AM-Signale recht anfällig gegenüber Störungen wie z. B. Gewitter o. ä. Auch muß viel Sendeenergie in die Ausstrahlung des Trägers investiert werden.



Frequenz-Modulation (FM)

Bei der Frequenzmodulation wird ebenfalls ein Trägerfrequenzsignal ausgestrahlt. Im Gegensatz zur Amplitudenmodulation wird hier nicht dessen Amplitude, sondern dessen Frequenz vom Nutzsignal verändert. Wird das Nutzsignal lauter, so wird die Frequenz des Trägersignals größer.


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Unmodulierte Trägerfrequenz



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Frequenzmodulation
Das Nutzsignal ((blaue Sinuskurve) wird auf die Trägerfrequenz so aufmoduliert,
daß sich seine Frequenz verändert.


FM-Signale haben eine geringere Reichweite, allerdings ist die Störanfälligkeit von FM-Signalen auch deutlich geringer, so daß ihre Tonqualität wesentlich besser ist. Dafür tritt im Gegensatz zur Amplitudenmodulation bei FM ein starkes Modulationsrauschen auf, was sich mit einer Rauschsperre unterdrücken läßt.



Single Side Band (SSB)

Hat man ein Trägersignal von z. B. 1000 KHz und ein Nutzsignal von 2 KHz, so werden auf 998 KHz und 1002 KHz weitere HF-Signale erzeugt. Wird nun Sprache auf dieses Trägersignal gegeben, so findet man dieses Gemisch ebenfalls oberhalb und unterhalb des Trägersignals wieder. Man bezeichnet diese als oberes Seitenand (USB = Upper Side Band) und unteres Seitenband (LSB = Lower Side Band). Wird nur ein Seitenband benutzt, spricht man von Single Side Band (SSB). Hier wird das eigentliche Trägersignal sowie ein Seitenband unterdrückt. Dadurch ist die Bandbreite des Signals deutlich geringer und seine Reichweite größer als bei AM oder FM.

Im Amateurfunk wird SSB schon lange praktiziert. Mit der Allgemeinzuteilung von Frequenzen für die Benutzung durch die Allgemeinheit für den CB-Funk vom 1. Januar 2003 ist der SSB-Betrieb nun auch im CB-Funk gestattet und zwar für die Kanäle 1 bis 40.


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