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Reihenschaltung


Bei der Reihenschaltung sind alle elektrischen Verbraucher hintereinander geschaltet, so daß sie alle vom Strom durchflossen werden. Man bezeichnet die Reihenschaltung manchmal auch als Hintereinanderschaltung.



Gesetze der Reihenschaltung

Versuch:
Es werden 2 gleiche Glühlampen für 12 Volt in Reihe an eine Spannung von 24 Volt gelegt. Dann werden Spannung und Strom an jeder Lampe gemessen.


reihenschaltung.gif

Ergebnis:
An jeder Glühlampe liegt eine Spannung von 12 Volt. Der Strom ist im gesamten Stromkreis gleich hoch. Daraus ergeben sich folgende Merksätze:

In einer Reihenschaltung ist der Strom überall gleich groß.

In einer Reihenschaltung teilt sich die Gesamtspannung unter den Verbrauchern auf. Die Summe der Teilspannungen ist so groß wie die Gesamtspannung.

In einer Reihenschaltung ist die Summe der Einzelwiderstände so groß wie der Gesamt- oder Ersatzwiderstand.

In einer Reihenschaltung fällt an dem größten Widerstand auch die größte Spannung ab.


reihen1.gif   reihen2.gif   reihen3.gif

Angewendet wird die Reihenschaltung z. B. bei der Weihnachtsbaumbeleuchtung. Diese wird ja direkt an die 230 Volt Netzspannung angeschlossen. Sind z. B. 20 Lämpchen vorhanden, dann bekommt jede Lampe 11.5 Volt (230 geteilt durch 20). Fällt allerdings eine Lampe aus, dann ist der Stromfluß unterbrochen und die gesamte Kette erlischt. Daher werden in die Lämpchen oft Überbrückungswiderstände eingebaut, damit der Stromfluß nicht unterbrochen wird, wenn bei einer Lampe mal der Glühfaden durchgebrannt ist!


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