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Der Schmitt-Trigger


Auch hier handelt es sich um eine Standardschaltung in der Elektronik. Es handelt sich hier um einen Schwellwertschalter, der ab einer bestimmten Betriebsspannung einen Verbraucher ein- und ausschaltet.



Funktion des Schmitt-Triggers

Nehmen wir zuerst an, das Trimmpoti P1 steht auf Linksanschlag, d. h. der Schleifer des Potis ist mit dem Masseanschluß der Betriebsspannung verbunden. In diesem Fall ist auch die Basis des Transistors T1 mit Masse verbunden womit dieser sperrt. Weil T1 gesperrt ist, kann ein Strom über R2 und R4 zur Basis von T2 fließen, womit dieser durchschaltet. Damit leuchtet dann auch die LED D1.


schmitt.gif

Die Schaltung des Schmitt-Triggers


Drehen wir jetzt das Poti P1 nach rechts, also in Richtung Betriebsspannung, dann wird irgendwann an der Basis von T1 die Schwellenspannung von 0,7 Volt erreicht, womit dieser öffnet. Sobald T1 offen ist, ist der Basis-Emitteranschluß von T2 über T1 und R4 kurzgeschlossen. Dadurch liegt an der Basis von T2 fast kein Spannungspotential mehr an und dieser sperrt sofort. Damit erlischt dann auch die LED D1.

Drehen wir das Poti P1 jetzt wieder zurück, dann erlischt die LED allerdings nicht wieder sofort. Wir müssen das Poti schon etwas weiter zurückdrehen, damit die LED wieder erlischt. Die Spannung welche den Schmitt-Trigger einschaltet ist immer etwas größer als die, die ihn ausschaltet! Man nennt diesen Unterschied Hysteresespannung.


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