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Spannungsteiler (unbelastet)


Spannungsteiler werden in der Elektronik oft verwendet, um Spannungen abzuschwächen oder zu teilen. Natürlich kann man auch einen Vorwiderstand benutzen, aber der Vorteil eines Spannungsteilers ist, daß man auch eine Spannung einstellen kann, wenn kein Verbraucher angeschlossen ist.



Unbelasteter Spannungsteiler

Ein Spannungsteiler besteht aus zwei in Reihe geschalteten Widerständen. Am zweiten Widerstand läßt sich eine Teilspannung abnehmen. Ersetzt man diese beiden Widerstände durch einen einstellbaren Widerstand (Poti), so kann man an seinem Schleifer eine Spannung von 0 V bis zur Höhe der Betriebsspannung einstellen.

Ist an einem Spannungsteiler kein Verbraucher angeschlossen, wird ihm kein Strom entnommen. Man bezeichnet diesen Zustand als Leerlauf.


spannungsteiler1.gif

Die Ausgangsspannung des unbelasteten Spannungsteilers liegt an R2, es ist also die Spannung U2. Sie errechnet sich folgermaßen:


spannungsteilero1.gif

Der Strom I errechnet sich wie folgt:


spannungsteilero2.gif

Nun verbindet man beide Formeln miteinander:


spannungsteilero3.gif

In Formelsammlungen und Büchern findet man meist eine andere Formel, in der R2 und U vertauscht sind. Das ist aber exakt das gleiche! Es ist völlig egal, ob man sich nun die Formel oben oder diese hier merkt:


spannungsteiler1.gif

Das Verhältnis der Spannung U2 zu U1 verhält sich genau wie das der Widerstände R2 zu R1. Es ergibt sich:


spannungsteiler2.gif   spannungsteiler3.gif

Der Elektroniker weiß in der Regel, welche Spannungen er haben möchte und will wissen, welche Widerstände er hier einbauen muß. Durch Umstellung der obigen rechten Formel erhält man die Einzelwiderstände:


spannungsteiler4.gif   spannungsteiler5.gif

Bitte beachten Sie die Hinweise zur Seite!

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