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Verstärker-Grundschaltungen


Man unterscheidet bei Transistorverstärkern zunächst drei Grundschaltungen: Emitter-, Kollektor- und Basisschaltung. Man kann mit ihnen sowohl Gleich- als auch Wechselspannungssignale verstärken. Daneben gibt es noch einige weitere grundlegende Arten von Verstärkerschaltungen.

Bei Verwendung als Wechselspannungsverstärker muß am Ein- sowie am Ausgang je ein Kondensator vorhanden sein. Der Kondensator läßt nur Wechselspannung durch und sperrt jegliche Gleichspannung. Man nennt diese Kondensatoren daher auch Koppelkondensatoren. Allerdings muß man beachten, daß der Koppelkondensator zusammen mit der angeschlossenen Last einen Hochpass bildet! Mehr dazu hier.


emitterschaltung.gif

Grundschaltung eines Wechselspannungsverstärkers in Emitterschaltung



Rückkopplung

Bei der Rückkopplung wird ein Teil des verstärkten Ausgangssignales wieder zum Eingang des Verstärkers zurückgeführt. Dies dient dazu um den Verstärker zu stabilisieren oder um die Verstärkung zu beeinflussen. Dabei unterscheidet man:

Rückkopplung:
Ein Teil des verstärkten Ausgangssignales wird zum Eingang des Verstärkers zurückgeführt.

Gegenkopplung:
Ein Teil des verstärkten Ausgangssignales wird zum Eingang des Verstärkers zurückgeführt, wobei es der Verstärkung des Eingangssignals entgegenwirkt, d. h. seine Verstärkung herabsetzt.

Mitkopplung:
Ein Teil des verstärkten Ausgangssignales wird zum Eingang des Verstärkers zurückgeführt, wobei es die Verstärkung des Eingangssignals unterstützt, d. h. seine Verstärkung erhöht. Haben Ein- und Ausgangssignal die gleiche Phasenlage, so kann das System anfangen zu schwingen.



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Blick in das Innere eines HiFi-Verstärkers


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