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Zweiwege-Kleinbox Aria Light


Im Dezember 2002 habe ich bei Visaton den Bauvorschlag für die kleine Zweiwegebox Aria Light gesehen und konnte nicht widerstehen.



Die Box

Die Light-Version der Aria enthält den 10 cm Tiefmitteltöner W 100 S (8 Ohm) und die Gewebekalotte G 20 SC (8 Ohm) von Visaton. Das kleine Gehäuse mit knapp 4 Litern Nettovolumen ist als Bassreflex ausgeführt. Die Sinusbelastbarkeit liegt bei 30 Watt pro Box. Der mittlere Schallpegel beträgt 82 dB bei 1 Watt in 1 Meter Entfernung.

Die Frequenzweiche sieht folgendermaßen aus:


arial.gif

Die Frequenzweiche der Aria Light



Der Bau

Zuerst mußten die Lautsprecherchassis und die Bauteile für die Frequenzweiche besorgt werden. Als Material für die Gehäuse habe ich MDF-Platten mit einer Stärke von 19 mm gewählt. Die Außenmaße der Box betragen 16 x 31 x 17 cm (Breite x Höhe x Tiefe). Das Nettovolumen liegt bei 4,3 Litern. Somit sind folgende MDF-Platten in 19 mm Stärke erforderlich:

  • 2 mal 16 x 17 cm (Boden und Deckel)
  • 2 mal 16 x 27 cm (Front- und Rückwand)
  • 2 mal 13,2 x 27 cm (Seitenwände)

Zusätzlich sollte in die Mitte des Gehäuses eine kleine Leiste zur Versteifung eingesetzt werden (13,2 cm lang). Nachdem die Maße feststanden konnten die Platten im Baumarkt zugeschnitten werden.

Zuerst wurden auf den Frontplatten die Löcher für die Lautsprecherchassis und das Bassreflexrohr, sowie auf den Rückwänden die Löcher für die Anschlußterminals ausgesägt. Sollte da etwas schief laufen, konnte man immer noch eine neue Platte besorgen und es nochmal machen! Anschließend wurden die Lautsprecherchassis eingepaßt und die Löcher für deren Befestigung gebohrt. Danach leimte ich die Gehäuse zusammen. Zusätzlich wurden die Platten mit Spax verschraubt.

Während der Leim trocknete, lötete ich die Frequenzweichen zusammen. Nachdem der Leim getrocknet war, suchte ich nach einer Lösung um die Vertiefungen für die Lautsprecherchassis zu machen. Da ich keine Oberfräse besaß und der Kauf auch nicht lohnte, habe ich das in einer Tischlerei machen lassen.

Nun wurden die Schraubenlöcher zugespachtelt, die Kanten etwas abgerundet sowie die Gehäuse glatt geschliffen. Danach lackierte ich die Gehäuse mit schwarzer Farbe aus einer Spraydose. Nach mehreren Schichten kam noch eine Schicht Klarlack drauf.

Nachdem die Farbe durchgetrocknet war wurden die Gehäuse von innen mit selbstklebenden Bitumenplatten beklebt. Die Frontplatte beklebte ich mit schwarzem Samt. Nun konnte in jede Box das Anschlußterminal, das Bassreflexrohr und die Frequenzweiche eingebaut werden. An die Lautsprecherchassis lötete ich Kupferlitzen mit einem Querschnitt von 1,5 mm2 an, die mit der Frequenzweiche verbunden wurden. Die gleiche Leitung verwendete ich auch zur Verbindung der Frequenzweiche mit den Anschlußterminals.


arial1.jpg

Die fertige Aria Light


Zum Schluß wurde jede Box locker mit Dämmwolle (Polyesterwolle) ausgestopft. Wegen der geringen Größe der Gehäuse habe ich sie fast komplett gedämmt. Nur um das Bassreflexrohr herum blieben etwa 5 Zentimeter frei. Bevor die Lautsprecherchassis eingeschraubt wurden, kam noch etwas Dichtungskitt auf deren Ränder. Anschließend konnte ein erster Hörtest beginnen. Dieser zeigte sehr schnell, das es sich um eine leicht dunkel und angenehm klingende Box handelt. Selbst harte und hell klingende Aufnahmen, wie es oft bei äteren Aufnahmen z. B. aus den 80er Jahren auf CD der Fall ist, nerven nicht.


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© Copyright: 2005-2014 Mario Lehwald
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