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Skalenbeleuchtung für PM 3240


Bei meinem Philips PM 3240 war die Skalenbeleuchtung defekt. Die Sache ist etwas kniffelig, wenn man sie nicht genau kennt und so richtig ist das Problem immer noch nicht gelöst.



Skalenbeleuchtung für das PM 3240

Beim Öffnen des PM 3240 (Warnung! Nichts für Anfänger!) fand ich für die Skalenbeleuchtung zwei Fassungen vor:


pm3240skalebeleuchtung.jpg

Zwei Fassungen mit Lämpchen
dienen für die Skalenbeleuchtung des PM 3240


Beide Lämpchen funktionierten nicht mehr. Also habe ich sie herausgenommen und den Durchgang gemessen. Beide hatten einen unendlich hohen Widerstand, waren also kaputt. Um passende Lämpchen zu bekommen, habe ich gleich die Spannung an der rechten Fassung gemessen. Zuerst mit der Einstellung Gleichspannung. Aber da wurde gar nichts, also 0 Volt angezeigt.

Dann habe ich das Meßgerät auf Wechselspannung gestellt und es wurde immer noch 0 Volt angezeigt. Gab es überhaupt keine Spannung an dieser Fassung?

Später habe ich mir die Verdrahtung angesehen (sollte man gleich machen!) und erkannt, daß die beiden Fassungen in Reihe und nicht parallel geschaltet sind! Und wenn man an der zweiten Fassung mißt und die Lampe in der vorderen kaputt ist, mißt man in diesem Fall gar nichts! Also die Spannung an der vorderen (auf dem Bild oben linken) Fassung messen, von der beide Leitungen ins Innere des PM 3240 führen. Und siehe da, es wurden 38,5 V Gleichspannung angezeigt.

Das wären knapp 19 V pro Lämpchen. Aus einem Forum habe ich die genaue Bezeichung dieser Lämpchen erfahren: Es ist der Typ USA 370 mit T1-Flansch (3/4) für eine Spannung von 18 V. Also bin ich in den Elektronikerladen gegangen und habe solche Lämpchen tatsächlich bekommen. Nur die Spannung stimmte nicht - es gab dort nur welche mit 28 V, ich brauchte aber 18 V. Nun gut, ich nahm erstmal zwei für 28 V mit und baute sie ein. Die Skalenbeleuchtung funktioniert seitdem wieder, war aber recht dunkel, was ja auch kein Wunder ist.


pm3240lampen.jpg

Die passenden Lämpchen
Hier welche für 28 Volt


Das Problem ist, solche Lämpchen für die richtige Spannung, nämlich für 18 V zu bekommen, die auch in der Tabelle angegeben ist. Bis jetzt leider Fehlanzeige. Bei voll aufgedrehter Helligkeit sieht man das Raster gerade eben glimmen. Man kann damit leben, aber ideal ist das nicht.

Aber was tun? Wenn man diese Lämpchen für 18 V nicht mehr bekommt, kann man nur noch etwas selber basteln. Die Spannung ist mit knapp 39 V vorgegeben und der Strom der besagten Lämpchen beträgt nach Tabelle 40 mA. Diesen sollte man nicht überschreiten, um die Elektronik nicht zu überlasten. Auch ist knapp über der Bildröhre nicht allzu viel Platz, um da etwas anderes hineinzufriemeln. Vor allem muß das ganze gut isoliert sein! Vielleicht ist was mit Leuchtdioden zu machen, aber da braucht man auch wieder Vorwiderstände. Es ist halt nicht so einfach, wenn es auch sauber und ordentlich sein soll...


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