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LED-Lampe 1


Im Gegensatz zu Glühlampen halten Leuchtdioden (LEDs) eine halbe Ewigkeit und sind erheblich sparsamer im Stromverbrauch. Heute gibt es eine Reihe von LEDs, die bereits bei einem Durchlaßstrom von nur 10 oder 20 mA schon sehr hell leuchten! Das sind die sogenannten superhellen LEDs. Mit ihnen kann man z. B. kleine Minilampen bauen.



Einfache LED-Lampe

Die einfachste Art einer LED-Lampe besteht aus einer superhellen LED, dem Vorwiderstand und einem Schalter. Mehr braucht man nicht außer das Gehäuse und die Batterie!


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Beispiel einer einfachen LED-Lampe


Wichtig: Eine LED muß immer mit Vorwiderstand betrieben werden!

Andernfalls würde die LED durch den zu hohen Strom sofort zerstört. Die meisten LEDs erreichen schon bei einem Durchlaßstrom von etwa 10 bis 20 mA eine hohe Leuchtkraft. Dieser Wert hat sich auch als Standardwert eingebürgert. Jede LED hat eine bestimmte Durchlaßspannung. Diese ist abhängig von der Farbe und der Art der LED. Die genaue Durchlaßspannung kann man beim Kauf einer LED erfragen oder in deren Datenblatt nachsehen.

Die Betriebsspannung einer LED-Lampe muß immer mindestens 30 Prozent höher sein als die Durchlaßspannung der LED! Keinesfalls sollte man z. B. eine weiße LED mit einer Durchlaßspannung von 3 Volt direkt an zwei Mignonzellen (= 3 Volt) legen. Durch den fehlenden Vorwiderstand wird der Strom nicht ausreichend begrenzt und die LED lebt nicht lange. Man bräuchte hier schon mindestens drei Zellen mit zusammen 4,5 Volt!

Ich habe mich für einen 9 Volt Block entschieden. Er ist klein, braucht keine Fassung und die Anschlußclips kann man in jedem Elektronikerladen kaufen. Nun können wir den Vorwiderstand berechnen. Nehmen wir als Beispiel eine weiße LED mit einer Durchlaßspannung von 3,5 Volt. Diese Spannung muß an der LED anliegen. Unsere Batterie liefert aber 9 Volt. Also müssen 9 Volt - 3,5 Volt = 5,5 Volt am Vorwiderstand abfallen. Der Strom durch die LED soll 15 mA betragen:


led1.gif

Unser Vorwiderstand muß also 367 Ohm haben. Wir nehmen den nächsten Wert in der E-12 Normreihe, das wären 390 Ohm.

Nachdem der richtige Vorwiderstand berechnet ist, kann die Lampe in ein Gehäuse eingebaut werden. Bei einer so einfachen Schaltung benögt man auch keine Platine. Der Vorwiderstand wird einfach direkt an die Leuchtdiode gelötet. Hierbei ist unbedingt auf die richtige Polung der Leuchtdiode zu achten! Die Kennzeichnungen sind leider verschieden. Oft ist das Anschlußbein der Anode (+) länger. Bei der Gehäusewahl ist der Phantasie freien Lauf gesetzt. Es muß nur die Batterie mit hineinpassen. Ich habe ein kleines Tekogehäuse aus Kunststoff genommen. Zum Schutz des Akkus ist noch eine Feinsicherung mit 0,05 A hinzugekommen.


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