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LED-Lampe 2


Für manche Anwendungen, z. B. im Bereich Hobbyastronomie, kann die Helligkeit einer superhellen LED nachts zu stark sein. In diesem Falle ist es ganz gut, wenn man die Helligkeit einer LED-Lampe verringern kann.



LED-Lampe mit einstellbarer Helligkeit

Die Schaltung ist fast die gleiche wie bei der einfachen LED-Lampe. Ich habe eine superhelle weiße LED mit einer Durchlaßspannung von 3,5 Volt genommen. Als Spannungsquelle dient ein 9 Volt Block.


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Beispiel einer LED-Lampe mit einstellbarer Helligkeit


Zur Einstellung der Helligkeit wird dem Vorwiderstand einfach ein Poti in Reihe geschaltet. Steht das Poti auf 0 Ohm, also am Linksanschlag, dann ist lediglich der Vorwiderstand wirksam und die LED leuchtet mit voller Helligkeit. Dreht man das Poti weiter nach rechts, so steigt sein Widerstandswert langsam an und addiert sich zu dem Wert des Vorwiderstandes hinzu. Der Wert des Vorwiderstandes wird also größer und der durch die LED fließende Strom kleiner. Durch den kleineren Strom leuchtet die LED nicht mehr so hell.

Mit der Größe des Potis habe ich experimentiert. Nimmt man eines mit 10 Kiloohm, dann bekommt man die LED zwar recht dunkel geregelt; andererseits wird aber der regelbare Bereich von voller auf mittlerer Helligkeit zu eng, so daß man schon sehr feinfühlig am Poti drehen muß! Die Helligkeitsabnahme ist also nicht linear zum Strom. Mit 1 Kiloohm wird dieser Bereich etwas größer, aber der einstellbare Helligkeitsumfang wiederum geringer. Mir gefiel ein Poti mit 2,2 Kiloohm am besten. Eine zu dunkle LED gibt andererseits kaum noch Licht ab und würde somit die Funktion einer Lampe wiederum in Frage stellen.


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Die selbstgebaute LED-Lampe in einem Tekogehäuse


Ich habe diese Lampe zusammen mit dem 9 Volt Block in ein kleines Tekogehäuse aus Kunststoff eingebaut. Zum Schutz des Akkus ist noch eine Feinsicherung mit 0,05 A hinzugekommen.



Die gleiche LED-Lampe in Rot und Gelb

Für hobbyastronomische Zwecke habe ich eine zweite LED-Lampe gebaut. Es ist die gleiche Lampe wie oben, nur ist sie ist mit einer superhellen roten und superhellen gelben LED bestückt, die man per Umschalter wechseln kann.

Hier muß man allerdings berücksichtigen das die beiden LEDs unterschiedliche Durchlaßspannungen haben! Der Vorwiderstand wird für die LED mit der kleinsten Durchlaßspannung berechnet. Dadurch bekommt die andere zwar geringfügig weniger Strom, umgekehrt wäre es aber nicht so gut. Wer es ganz genau machen will, kann auch jeder LED einen eigenen Vorwiderstand geben und diesen für einen Durchlaßstrom von 15 mA berechnen.


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Die LED-Lampe mit zwei LEDs


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Die selbstgebaute LED-Lampe in einem Tekogehäuse


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