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Klein-Wechselspannungen


Zum Experimentieren mit kleinen Glühlämpchen reicht auch eine einfache Wechselspannung aus. Auch zum Experimentieren mit Spulen wird diese manchmal benötigt. Daher habe ich mir einen Trafo, der auf der Sekundärseite mehrere Spannungen abgibt, in ein Kunststoffgehäuse gesetzt. So habe ich mehrere Wechselspannungen zwischen 6 und 12 Volt zur Verfügung.



Einfacher gehts nicht!

Dieses Gerät kommt ohne jegliche Elektronik aus und ist daher wirklich sehr einfach zu bauen. Man benötigt dazu einen Trenntrafo, der auf der Sekundärseite eine oder besser gleich mehrere Spannungen abgeben kann. Ich habe einen, der 6, 8, 10 und 12 Volt abgibt. Diese Kleinspannungen werden direkt auf 4 mm Buchsen gelegt.


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Einfacher gehts nicht!


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Da der Trafo wie alle Netzteile mit Netzspannung betrieben wird, ist hier immer große Vorsicht geboten! Daher sind ohne Ausnahme vor der Planung oder dem Baubeginn diese Hinweise zu lesen und zu beachten!!!


Für den Einbau habe ich ein Kunststoffgehäuse genommen. Da der Trafo mit Metallschrauben festgeschraubt wird, und deren Köpfe von außen berührbar sind, muß in diesem Fall der Eisenkern unbedingt mit dem Schutzleiter verbunden werden!


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Der fertige Trafo mit mehreren Kleinwechselspannungen


Wichtig! Beim Einbau in ein Kunststoffgehäuse keine Kippschalter aus Metall verwenden! Dadurch wird die Schutzisolierung verletzt. Den auf den Foto vorhandenen Kippschalter werde ich bei diesem Gerät demnächst durch einen Wippschalter aus Kunststoff ersetzen und das Bild dann austauschen.

Sinnvoll ist weiterhin eine Leuchtdiode, damit man sieht, ob das Gerät eingeschaltet ist. Zu beachten ist hier, daß Leuchtdioden zum Betrieb eine Gleichspannung benötigen! Daher muß der Leuchtdiode ein kleiner Gleichrichter vorgeschaltet werden. Die Größe des Vorwiderstandes für die Leuchtdiode hängt von der Spannung ab. Man sollte hier mit dem Scheitelwert der Wechselspannung am Gleichrichtereingang rechnen, und nicht mit dem Effektivwert! Der Vorwiderstand im Schaltbild oben ist z. B. für eine Wechselspannung von 12 Volt ausgelegt. Der Scheitelwert liegt in diesem Fall bei knapp 17 Volt. Wie der Vorwiderstand berechnet wird, erfährt man hier.

Bleibt noch die Frage nach der Absicherung. Wenn der Trafo nur eine einzige Spannung auf der Sekundärseite abgibt, kann man die Sicherung auf der Sekundärseite einbauen. Da meiner auf der Sekundärseite vier Spannungen abgibt, habe ich die Sicherung auf der Primärseite eingebaut. Die Sicherung sollte dann wegen des Einschaltstromes des Trafos etwa den doppelten Wert des Nennstromes des Trafos haben! Den Wert der Sicherung errechnet man aus der Leistung des Trafos in Voltampere (VA) geteilt durch 230 Volt und das multipliziert mit 2.


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Der fertige Trafo mit mehreren Kleinwechselspannungen


Bitte beachten Sie die Hinweise zur Seite!

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