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Toneffekte


Elektronische Töne lassen sich recht einfach erzeugen, z. B. mit einem astabilen Multivibrator, wenn man an diesen einen Lautsprecher ankoppelt. Natürlich muß seine Frequenz in dem für uns hörbaren Bereich liegen!



Ein einfacher Tongenerator

Grundlage ist hier ein astabiler Multivibrator. Mit den Werten 5,6 Kiloohm für die beiden Widerstände und 100 Nanofarad für die beiden Kondensatoren kommt man auf eine Frequenz von etwa 1275 Hertz:


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Wegen der Toleranz der Widerstände kann die wahre Frequenz allerdings etwas abweichen. Da wir weiterhin die Leuchtdioden nicht brauchen (bei einer so hohen Frequenz würden wir das Blinken sowieso nicht mehr Wahrnehmen und die Leuchtdioden würden dauerhaft leuchten), werden sie durch zwei Widerstände mit 1 Kiloohm ersetzt. An dem Kollektor eines Transistors wird mit einem weiteren Transistor ein kleiner Lautsprecher angekoppelt. Die Schaltung sieht dann so aus:


tongenerator1.gif

Ein einfacher Tongenerator


Der Widerstand R5 begrenzt den Strom durch den Lautsprecher. Wie dieser berechnet wird, habe ich unter Lautsprecheransteuerung beschrieben. Wichtig für den Wert des Widerstandes ist die Maximalleistung des Lautsprechers und die Spannung, an der er liegt (hier wären es z. B. 9 Volt).

Nach dem Anlegen der Betriebsspannung hört man den Ton aus dem Lautsprecher. Ein astabiler Multivibrator erzeugt einfache Rechtecksignale. Der Ton klingt daher ein wenig hart, aber das ist normal. Koppelt man den Lautsprecher anstatt des Vorwiderstandes über einen kleinen Übertrager an, so wird der Ton etwas lauter.

Natürlich kann man auch jede beliebig andere Frequenz erzeugen. Als Faustregel gilt: Verdoppelt man die Werte der Widerstände, so halbiert sich die Frequenz, halbiert man diese, so verdoppelt sich die Frequenz. Mit 15 Kiloohm erhält man ungefähr 475 Hertz. Für die Kondensatoren gilt natürlich das gleiche.


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