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Lautstärkepoti


Ob es nun ein selbstgebauter Miniverstärker oder ein fertiger Verstärkerbausatz ist: In den meisten Fällen soll auch die Lautstärke regelbar sein! Dazu muß man in die Eingangsleitung vor dem Verstärker ein Poti einbauen.



Lautstärkepoti einbauen

Ich nehme hier standardmäßig ein logarithmisches Poti mit 50 oder 100 Kiloohm. Natürlich muß man auch den Eingangswiderstand des nachfolgenden Verstärks im Auge behalten, denn wenn das Poti zu stark belastet wird, bricht die Ausgangsspannung zusammen.

Für die Lautstärkeregelung sollte es immer ein logarithmisches Poti sein, weil das Ohr nicht linear hört. Mit einem linearen Poti wäre der Regelbereich bei den kleinen Lautstärken sehr klein, d. h. die Laustärke würde im unteren Bereich bei kleinen Drehbewegungen des Potis rasch ansteigen.

Der Anschluß ist einfach. Der mittlere Anschluß eines Potis ist in der Regel der Schleifer. Hier wird die Leitung angeschlossen, die zum nachfolgenden Verstärker geht (Audiosignal). An die anderen beiden Anschlüsse kommt die Eingangsleitung (Audiosignal) und Masse. Wo kommt was hin?


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Ein Stereopoti zur Lautstärkeregelung


In der Regel soll bei Linksanschlag der Drehachse die Lautstärke Null sein, d. h. der Schleifer des Potis ist dann mit Masse verbunden. Zuerst dreht man das Poti auf Linksanschlag. Dann stellt man das Multimeter auf den Ohmbereich und legt die eine Meßleitung an den mittleren Anschluß des Potis (Schleifer) und die andere an einen der beiden anderen Anschlußpins. An dem äußeren Pin wo man 0 Ohm mißt, kommt die Masse dran, an den anderen der Eingang (Audiosignal). Normalerweise werden die Massen von Ein- und Ausgangsleitung miteinander verdrillt und so ans Poti gelötet.

Sieht man von oben auf ein Poti, so daß die Drehachse auf einen zu und die Anschlußpins nach unten zeigen, liegt die Masse in der Regel am linken Pin und der Eingang am rechten. Gleiches gilt, wenn das Poti so liegt, das die Drehachse von einem weg und die Anschlußpins nach oben zeigen. Zur Sicherheit sollte man das aber immer wie eben beschrieben nachmessen! Vertauscht man die beiden Anschlüsse, dann wird bei Linksanschlag der Drehachse nicht die minimale, sondern die maximale Lautstärke erzielt, weil in diesem Fall die Ausgangsleitung (Audiosignal) ohne Widerstand direkt mit der Eingangsleitung (Audiosignal) verbunden ist! Und so kann man schnell mal einen Lautsprecher in den Abgrund befördern.


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So sieht der Anschluß normal aus


Für Stereoanwendung braucht man ein Doppelpoti, auch Stereopoti genannt. Hier hat man zwei Anschlußreihen mit je drei Pins übereinander, also insgesamt sechs Anschlüsse. Das wird aber genauso angeschlossen, wie ein Einzelpoti.


Bitte beachten Sie die Hinweise zur Seite!

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